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ONTRAS H2-Startnetz

Das ONTRAS H2-Startnetz:
Grundstein für ein ostdeutsches Wasserstoffnetz

Zentrale Grundlage für eine funktionierende Wasserstoffwirtschaft ist eine Transportsystem, das Importpunkte bzw. Erzeuger und Verbraucher von Wasserstoff verbindet und den Zugang zu potenziellen Speicherpunkten sicherstellt. Mit dem ONTRAS H2-Startnetz setzt ONTRAS genau hier an und legt so den Grundstein für eine leistungsstarke Wasserstoffinfrastruktur in Ostdeutschland.

ONTRAS H2 Startnetz

Leitungsprojekte des ONTRAS H2-Startnetzes

Den Kern des über 900 Kilometer umfassenden ONTRAS H2-Startnetzes bilden die beiden Großprojekte doing hydrogen und Green Octopus Mitteldeutschland sowie der Leitungsabschnitt im Energiepark Bad Lauchstädt. Im Energiepark Bad Lauchstädt stellt ONTRAS die ersten 25 Kilometer Erdgasleitung auf den Transport von Wasserstoff um. Das Gesamtvorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz als Reallabor der Energiewende gefördert. Sowohl doing hydrogen als auch Green Octopus Mitteldeutschland wurden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz als IPCEI (Important Projects of Common European Interest) ausgewählt und in die dritte Welle Hy2Infra mit aufgenommen. Mit der Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns konnten im Dezember 2022 die Planungsarbeiten für beide Projekte beginnen. 

Alle drei Leitungsprojekte des ONTRAS H2-Startnetzes sind im Antragsentwurf des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes abgebildet. Mit den geplanten Grenzübergangspunkten ist das ONTRAS H2-Startnetz zudem fest in die europäische Infrastruktur (European Hydrogen Backbone) eingebunden.

Das ONTRAS H2-Startnetz als Teil des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes

Mit einer weiteren Novellierung des EnWG will die Bundesregierung die regulatorischen, kartellrechtlichen und netzplanerischen Grundlagen zur Entwicklung eines Wasserstoff-Kernnetzes schaffen. Das Ziel ist der Aufbau eines deutschlandweiten, schnell realisierbaren und ausbaufähigen Wasserstoff-Kernnetzes, das wesentliche Produktionsstätten von Wasserstoff und potenzielle Importpunkte mit wesentlichen Verbrauchspunkten und Speichern verbindet. 

Am 15. November 2023 hat die Bundesnetzagentur die öffentliche Konsultation zum durch die Fernleitungsnetzbetreiber eingereichten Antragsentwurf zum Wasserstoff-Kernnetz gestartet. Für die Entwicklung der ostdeutschen Wasserstoffinfrastruktur ist der Entwurf überaus positiv zu bewerten: Im Antragsentwurf sind die großen H2-Leitungsvorhaben in Ostdeutschland fest verankert – einschließlich der IPCEI doing hydrogen und Green Octopus Mitteldeutschland.

Das ONTRAS H2-Startnetz im Überblick

Das geplante ONTRAS H2-Startnetz knüpft an weitere Wasserstoff-Infrastrukturvorhaben in Deutschland an und ist – denn in ganz Europa ist der Aufbau eines Wasserstoffnetzes zentrales Vorhaben der Energiewende – in den European Hydrogen Backbone eingebunden.


Umfang

ONTRAS H2-Startnetz mit ca. 950 Kilometer H2-Leitungen



Perspektiven

Erweiterung des ONTRAS H2-Startnetzes im Rahmen der Kernnetzmodellierung



Realisierungszeitraum

Inbetriebnahmen sukzessive ab 2026
geplante Inbetriebnahme im Energiepark Bad Lauchstädt: 2024



Leitungsverläufe

Mecklenburg-Vorpommern, Berlin,  
Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen


”Das ONTRAS H2-Startnetz verbindet wesentliche Produktions- und Verbrauchsschwerpunkte. Aber wir denken weiter, gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern in der Region. Denn ein Wasserstoffnetz, das zukünftige Bedarfe optimal abdeckt, können wir nur gemeinsam entwickeln."

Franziska Fuhrmann, Leiterin Netzkunden ONTRAS

Assoziierte Partnerunternehmen

Gemeinsam mit Partnerunternehmen bringen wir die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft in Ostdeutschland voran. 

Mit dem Ziel einer sicheren und nachhaltigen Energiegewinnung führt ENERTRAG im Bereich der erneuerbaren Energien Strom, Wärme und Mobilität effizient zusammen. ENERTRAG verbindet dabei weltweit umfassende Kompetenzen, die für den Betrieb, die Instandhaltung, die Planung und den zuverlässigen Bau von Energieanlagen und Netzen bis hin zu kompletten Verbundkraftwerken erforderlich sind.

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Für das Gelingen der Energiewende braucht es in Ballungsräumen und Großstädten wie Berlin vor allem eine Wärmewende. Dafür treibt die Vattenfall Wärme die Dekarbonisierung der Stadtwärme mit Partnerinnen und Partnern voran und unterstützt damit die Ziele des Land Berlins: Klimaneutralität bis 2045. Schon heute arbeitet Vattenfall aktiv an der Integration von grünem Wasserstoff, um eine fossilfreie Stadtwärme- und Stromversorgung zu gestalten. 

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Als international agierendes Baustoffunternehmen, produziert und vertreibt CEMEX S.A.B. de C.V. Zement, Transportbeton, mineralische Rohstoffe und Betonzusatzmittel. Mit mehr als 43.000 Mitarbeitenden weltweit, entwickelt das Unternehmen als Branchenführer Produkte und Lösungen, für eine nachhaltige Zukunft mit geringerem CO2-Fußabdruck.

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Die VNG Handel & Vertrieb mit Sitz in Leipzig beliefert in- und ausländische Handelsunternehmen, Weiterverteiler, Stadtwerke sowie Industrie- und Großkunden zuverlässig und flexibel mit Gas. Innovative Produkte, vielfältige Dienstleistungen und individuelle Konzepte für eine umweltfreundliche Energieversorgung bieten Kunden des Unternehmens eine umfassende Unterstützung für die Umsetzung der Energiewende.  

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Der VNG-Konzern mit Hauptsitz in Leipzig ist ein europaweit aktiver Energieversorger mit einem breiten Leistungsportfolio in Gas und Infrastruktur. Mit der Strategie „VNG 2030+“ verfolgt VNG einen ambitionierten Pfad für ihr Engagement im Bereich erneuerbarer und dekarbonisierter Gase. VNG zählt zu den führenden Biogasproduzenten in Deutschland und beteiligt sich aktiv mit einer Vielzahl an Projekten am Aufbau einer CO2-neutralen Wasserstoffwirtschaft mit speziellem Fokus in Ostdeutschland. 

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